So lässt du dich von schlechten Tagen nicht runterziehen

Heute hatte ich einen beschissenen Tag. Ehrlich gesagt war meine ganze Woche ziemlich mies. Ich hatte Bauchschmerzen, war oft müde und habe dann zu viel im Bett gelegen und Serien geschaut statt rauszugehen und Sport zu treiben. Kennst du das auch? Tage, an denen man einfach nur schlapp ist, unkonzentriert und unmotiviert? Ich hoffe auf jeden Fall, dass du es kennst und es dabei nicht nur mir so geht.

Es ist ok, diese Tage zu haben. Wichtig ist allerdings, wie wir damit umgehen. Denn dass wir manchmal schlecht drauf sind, ist unvermeidlich. Aber: Mit den richtigen Strategien ist es möglich, schnell wieder aus einem Tief rauszukommen.

1. Nimm dir Zeit für dich.

Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Vielleicht sogar der Wichtigste von allen. Nimm dir Zeit. Nimm dir Zeit zum Nichtstun, zum Traurig sein, zum Serien schauen, wozu auch immer du Lust hast. Hab keine Angst davor, unproduktiv zu sein. Ich weiß, wir leben in einer Zeit, in der viel Wert auf Effizienz gelegt wird. Oft scheint der Wert eines Menschen daran bemessen zu werden, wie viel er leistet. Aber: Das ist niemals die Realität. Wertschätzung erhält man von anderen Menschen und, vor allem, von sich selbst. Das ist so und wird niemals anders sein. Deshalb investiere zunächst einmal Zeit in dich selbst, damit du dich wieder schätzen kannst. Hör dabei auf dein Inneres und mach das, was dir gerade gut tut. Vielleicht hast du Lust auf ein duftendes Schaumbad und eine pflegende Gesichtsmaske. Vielleicht hast du aber auch Lust, den ganzen Tag im Pyjama zu verbringen und abends ein Glas Wein zu trinken. Was auch immer – es ist ok!

2. Rede.

Triff dich mit einer Freundin oder ruf jemanden an. Und dann sei weiterhin du selbst. Viele Menschen schieben ihre Probleme beiseite wenn sie unter Leuten sind. Ist ja auch klar, denn niemand ist gern mit jemandem befreundet der am laufenden Band nur jammert und über seine Probleme spricht. Aber gleichzeitig ist auch klar, dass jeder mal einen schlechten Tag hat. Und dann tut es gut, sich jemandem anzuvertrauen. Du wirst dich dann erstens dadurch besser fühlen, weil du nichts mehr vorspielen musst. Zweitens, weil du die Dinge ausgesprochen hast und sie dann meistens gar nicht mehr so schlimm erscheinend. Und drittens, weil es die Freundschaft verstärkt, auch über negative Dinge zu reden.

3. Mach weiter.

Ja, und dann – mach weiter. Klar kannst du auch noch eine Meditation, Yoga-Stunde oder was auch immer dazwischen schieben. Aber dann mach weiter. Wirklich.

Denn, um mal ganz ehrlich zu sein: Das Leben gibt dir nicht was du willst. Du bist nicht auf der Welt, um von allen fair und gerecht behandelt zu werden. Das wird keiner. Alle von uns haben zu kämpfen, mit was auch immer, mit großen oder kleinen Problemen, jeden Tag.

Aber das ist wunderschön, denn so können wir jeden Tag ein kleines bisschen mehr über uns selbst und über unsere Mitmenschen lernen. Und uns so zu dem Menschen entwickeln, der wir letztendlich sein wollen. Lerne, zu akzeptieren.

4. Wähle, das Positive zu sehen.

Nichts ist gut oder schlecht, unser Denken macht es dazu, sagte Shakespeare. Recht hatte er. Manchmal passieren richtig miese Dinge, die uns runterziehen und alles ausweglos erscheinen lassen. Trotzdem müssen wir damit leben, denn wir können sowieso nichts daran ändern. Und es gibt kein universelles Gesetz, das dir das Leben schön und einfach macht.

Aber eine Sache gibt es, dir wir beeinflussen können – und müssen, wenn wir glücklich sein wollen. Das Entscheidende ist die Perspektive. Schlechte Dinge passieren. Wenn du das als Ungerechtigkeit ansiehst, dich einigelst, anderen gegenüber verschließt und deinen Körper aus Verzweiflung misshandelst – ob mit Drogen, Essen, Sex –, dann werden wir weiterhin schlechte Dinge widerfahren. Das ist das Gesetz der Anziehung: Du ziehst an, was oder wie du bist.

Entscheide dich trotz allem dafür, die Dinge positiv zu sehen. Jedes Problem ist eine Herausforderung, an der du wächst. Und egal wie aussichtslos und grau ein Tag ist, es gibt immer kleine Dinge, für die man dankbar sein kann. Die Fähigkeit, positiv zu denken, ist wie ein Muskel, den man trainieren muss. Am Anfang ist es mühsam, doch je mehr du übst, desto leichter wird es.

Follow my blog with Bloglovin

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s